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Presseberichte

ES Presse Bericht

GroßauftragausindienES-NECKARHALDE: Benjamin Rayher zeigt seine Ausstellung „Symbiose"VON KATJA EISENHARDTMit 22 Jahren hat Benjamin Rayher schon einiges erreicht: Der junge Künstler, geboren und aufgewachsen auf der Neckarhalde, besuchte Kurse in New York, kreierte eine eigene Stilrichtung und hat einen Auftraggeber in Indien. Noch bis Sonntag läuft seine Ausstellung „Symbiose" im Hofgewölbe der Gaststätte Kelter auf der Neckarhalde. Mit zwölf Jahren hatte ihn seine Mutter in die Zeichenschule geschickt, mit 16 wurde er von einem Kunstprofessor entdeckt, der ihn seither fördert. Gerade 18, wurde der Nachwuchskünstler als jüngster Schüler überhaupt für Sommerkurse an der renommierten New Yorker „School of Visual Arts" angenommen. Seit Oktober 2010 studiert Rayher an der Düsseldorfer Kunstakademie. Aktuell zeigt er ungefähr 30 Arbeiten, geprägt von einer selbst entwickelten Kunstrichtung, die er Metarealismus nennt: „Ich mische klassische Arbeitsweisen mit modernen." Sehr farbenfroh sind die meisten seiner Bilder, teilweise abstrakt. „Irgendwann reizt es einen nicht mehr, realistisch zu malen. Es macht einfach unheimlich viel Spaß, sich selbst keine Grenzen zu setzen." Ob Öl, Pastell- oder Ölkreide, Bleistift oder Acryl - auch bei den verwendeten Materialien will er sich nicht einschränken. Das größte Bild der Ausstellung ist ein 3 auf 2,20 Meter großes Porträt zweier junger Erwachsener in Öl. Am 5. Oktober bringt Rayher das Werk, an dem er rund ein Jahr lang gearbeitet hat, zu seinem Auftraggeber nach Delhi. „Es zeigt seine beiden Kinder. Ich habe sie bei meinem ersten Besuch in Indien fotografiert und dann das Bild gemalt."

" Noch zwei weitere Bilder hatte der indische Kunstsammler und Multimillionär bestellt. Durch Zufall hatten sich beide Anfang 2010 am New Yorker Flughafen kennengelernt. Zurück in Deutschland, kam zwei Monate später ein Anruf: „Bei einem Treffen in Düsseldorf lud er mich nach Indien ein und ich bekam den Auftrag über die drei Bilder." Trotz des frühen Erfolgs ist der 22-Jährige am Boden geblieben. Über Geld spricht er ungern. „Es macht allein nicht glücklich, die Arbeit muss Spaß machen. Ich will nicht nur des Geldes wegen im Akkord für die Masse produzieren", betont Ray-her. „Da kommt sonst nur Schrott dabei raus." Seine Kreativität, sein freies Arbeiten will er sich unbedingt bewahren. Bewusst gönnt er sich in seiner Freizeit auch mal eine Auszeit von der Kunst: „Meine Freunde haben alle nichts mit Kunst zu tun."Dieses Bild hat der 22-jährig Benjamin Rayher für einen indischen Kunstsammler gemalt. Es zeigt dessen FamilieFoto: Eisenhardt

Weingut Bayer

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Branchenvielfalt im RSKN Bürgerhaus ES-SULZGRIES: Leistungsschau wirbt für Einkauf im Stadtteil - Aussteller pflegen KundennäheWer wollte, durfte sich bei der Leistungsschau des Vereins „RSKN - eine runde Sache“ verwöhnen lassen. Das Bürgerhaus in Sulzgries hat sich gestern bei der gut besuchten Leistungsschau des Vereins „RSKN - eine runde Sache“ in ein großes Schaufenster verwandelt. 31 Betriebe aus Rüdern, Sulzgries, Krummenacker und von der Neckarhalde präsentierten ein breites Angebot aus den Bereichen Handel, Handwerk, Dienstleistung und Gesundheit. Neu an der zweiten Leistungsschau war, dass die Besucher nicht nur informiert und beraten wurden, sondern auch nach Herzenslust einkaufen durften. Von Sylvia SchulzeIm gesamten Bürgerhaus - vom Richard-Clauß-Saal bis zum Hof - herrschte gestern geschäftiges Treiben. Die zweite Leistungsschau des Vereins „RSKN - eine runde Sache“ lockte bereits zur Eröffnung Besucherströme an. Dekoartikel in leuchtenden Farben, bunte Herbstblumen, wohlriechende Aromen aus den Kosmetikabteilungen und herzhafte Gerüche von den Grillständen machten die Ausstellung auch zu einem sinnlichen Erlebnis.Die Besucherinnen und Besucher standen in kleinen Gruppen an den Informationsständen, viele nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Beratungsgespräch. Andere stellten sich geduldig an den Verkaufsständen an und verbanden die Ausstellung mit einem sonntäglichen Einkauf. Silke Bährle, die Vorsitzende des Gewerbevereins, freute sich über die große Resonanz. „Die Schau schafft einen engeren Kundenkontakt und ist eine ideale Werbung für die Branchen in unserem Stadtteil“, sagte sie.Eine Schmuckpräsentation der Goldschmiede, Vorführungen von Friseuren und Informationen über die Diakonie- und Sozialstation Esslingen waren ebenso im Angebot wie die Vorstellung des Hundesalons und Probemassagen beim Physiotherapeuten. Wer Lust hatte, erhielt eine schicke Hochsteckfrisur oder gleich einen neuen Haarschnitt, ließ sich einen Vorgeschmack auf die nächste Städtereise geben oder genoss eine persönliche Schminkberatung.Corinna Bader vom Kosmetikinstitut „Medical Beauty“ stellte eigenen Angaben zufolge mit „aquabration“ eine Weltneuheit vor. Das Gerät trägt mittels einer Vakuum-Wasser-Pumpe auf schonende Art alte Hautschuppen im Gesicht ab. „Verkrustungen lösen sich und die Haut wird vital und um Jahre verjüngt“, erklärte die Kosmetikerin. Vor allem die Kundinnen waren beeindruckt von der natürlichen Behandlung und dem schnell sichtbaren Erfolg. Neue Aussteller mit dabeiDer junge Verein „RSKN - eine runde Sache“ hatte sich erst im Juni vergangenen Jahr gegründet, um die Vielfalt der Branchen im Stadtteil RSKN wirkungsvoller zu präsentieren. Rund 2500 Besucherinnen hatte die erste Leistungsschau angezogen. Dank der steigenden Anzahl an Mitgliedern waren bei der zweiten Leistungsschau, die ebenfalls zum Publikumserfolg wurde, auch neue Aussteller dabei. 31 der mittlerweile 60 Vereinsmitglieder nutzten die Gelegenheit, Werbung in eigener Sache zu machen. „Bereits beim Aufbau hatten wir einen Riesenspaß miteinander“, erzählte Bährle. „Das fördert auch den Zusammenhalt der Betriebe untereinander.“ Artikel vom 26.09.2011 © Eßlinger Zeitung

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