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RSKN History

Krummenacker, Sulzgries und Ruedern waren jahrhundertelang kleine, weit zerstreute Siedlungen auf der Hochflaeche, an den Haengen und im Tal des Geiselbachs. Sie sind erst in den letzten Jahrzehnten zu einem grossen, fast geschlossenen Stadtteil zusammengewachsen. Krummenacker wird 1229, Sulzgries 1275 und Ruedern 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Fortsetzung ein klick auf PDF >

Der Filialort Sulzgries Hoch ueber dem Esslinger Neckartal liegt der Weinbauernort Sulzgries, der mit Ruedern, Krummenacker und der Neckarhalde heute kurz zum Esslinger Stadtteil "RSKN" zusammengefasst wird. Sulzgries wurde 1275 erstmals erwaehnt. Das Dorf war von Anfang an einer der sogenannten Filialorte, die Weinbauerndoerfer, die zur Reichstadt Esslingen gehoerten. Die "Filialisten" hatten seit 1399 Esslinger Buergerrecht, waren aber nicht im Rat vertreten. Um den staedtischen Zuenften keine Konkurenz zu bieten, durften sie auch

KatharinenlindeZu Beginn des vierten Jahrhunderts, so erzaehlt die oertliche Sage, gelangte die heilige Katharina auf der Flucht vor den Richtern zu einer heidnischen Opferstaette. Weil sie den hier verehrten Gottheiten aber nicht huldigen wollte, wurde sie verurteilt. Doch sie bat um ein Gottesurteil: Man pflanzte einen Lindenbaum verkehrt in den Boden; gehe er zugrunde, sei sie zurecht verurteilt, gruenten aber die Wurzeln, dann zeige dies, dass der von ihr verehrte Gott der Christender ware sei. Und als die Blaetter am Baume sprossten, kam Katharina frei. Die Stelle, wo die heilige angeblich begraben wurde, traegt bis heute den Namen Katharinenlinde

Alemannischer FuerstVon Oberesslingen ueber Kennenburg-St.Bernhard-Sulzgries-Ruedern und weiter ueber Weil nach Heumaden soll ein Wallfahrtsweg gefuehrt haben. Auf dem Ailenberg-Oelberg, den der Weg beruehrte, habe eine Kapelle gestanden. Gefunden wurde auf dem Ailenberg jedoch keine Spuren einer Kapelle, sondern ein reiches Grab aus der zweiten Haelfte des fuenften Jahrhunderts, also ueber 100 Jahre frueher, als man die Christianisierung unseres Raumes gewoehnlich annimmt. Wie der Tote, wohl ein alemannischer Fuerst, einzuordnen ist, wo die naechste Siedlung lag, all das ist unbekannt.

Die Sulzgrieser SchulenAuch zum Schulbesuch mussten die Sulzgrieser in die Reichsstadt hinab. So baten die Filialisten vom Berg 1811 beim Rat der Stadt um die Genehmigung zum Bau eines eigenen Schulhauses. Die Verhandlungen zogen sich lange hin und 1847 wurde im Ortszentrum von Sulzgries endlich das Schulhaus gebaut, in das auch die Kinder aus Rüdern gingen. Ganze 10574 Gulden und 28 Kreuzer musste man fuer den Bau aufwenden, die mit der Unterstuetzung des Freiherrn von Palm zusammen kamen. Im Gebaeude waren drei Klassenzimmer, in denen 7 Klassen unterrichtet wurden, sowie die Lehrerwohnung untergebracht. Der Baustil passte sich an den Kammeraalamtstil der benachbarten, neuen Kirche an. Der Schulbau praesentiert sich schlicht, funktional und symmetrisch gegliedert mit eine Holzschindelfassade. In dem haus ist heute der Kindergarten untergebracht. Bereits 1902 wurde die Notwendigkeit eines neuen Schulhauses festgestellt, denn eine weitere Aufstockung des alten Hauses war nicht mehr moeglich. Das im Juni 1904 eingeweihte Gebaeude, direkt neben der alten Schule, zeigt sich als typisches Landschulhaus. Oberhalb steht das Wohnhaus fuer Lehrer, das mit fraenkischem Fachwerk an den Giebel gegliedert ist. Durch eine Feuerwand mit Treppengiebel getrennt folgt das Schulhaus mit zwei Saelen fuer je 72 Kinder. Die Einweihungsfeier fiel wegen eines Wolkenbruchs buchstaeblich ins Wasser, die Kinder hatten trotzdem Grund zur Freude, bekamen sie doch zwei Brezeln, eine Schillerwurst und eine Ansichtskarte mit ihren beiden Schulen geschenkt. Doch die Schuelerzahl wuchs weiter und so wurde 1911 - 1912 das dritte Schulhaus von Stadtbaurat Gustav Bloemer errichtet. Das Haus sollte urspruenglich zwei Fluegel bekommen und haette, fuer die damalige Zeit eine Einzigartigkeit, naemlich ein Schulbad erhalten. Doch ausgefuehrt wurde nur der erste Bauabschnitt mit vier Schulsaelen fuer je 60 Schueler. Das Gebaeude ist ein klarer, einfach gegliederter Schulbau mit Walmdach und einem repraesentativen, ueberdachten Eingang. In diesem Schulhaus finden bis heute Unterricht statt. Anfang der sechziger Jahre begann in RSKN ein Bauboom und die Bevoelkerungszahl wuchs an. Auf einer Flaeche zwischen der Kirche und dem dritten Schulhaus wurde deshalb die moderne Grund- und Hauptschule erbautText: Stadtplanungsamt Esslingen, Bilder: Esslinger Stadtarchiv

kein Handwerk ausueben. Den Filialorten stand ein Schultheiss vor, der vom Rat der Stadt bestellt wurde. Sulzgries hatte zwar seit dem Mittelalter eine Kapelle, doch zu Taufen und Hochzeiten musste man in die Stadt hinunter. Erst 1839 bekam der Ort seine neue Kirche.

Eine Zeit durch RSKN